Schlacht um die Bretagne: Am 1. August 1944 versuchten US-Truppen gen Westen von Frankreich vorzustoßen und die Bretagne zu befreien. Die eigentlichen Kampfhandlungen dauerten bis Ende August an und die Bretagne war eingenommen. Bis zum Kriegsende hielten sich jedoch noch deutsche Einheiten in den zu Festungen verstärkten Städten Lorient und Saint-Nazaire auf. Durch die Nähe zum Wasser, wurden die Deutschen über den Seeweg, größtenteils von U-Booten, versorgt. Die Städte wurden durch Artillerie und Flak besonders gut geschützt, weshalb die Amerikaner von einer Erstürmung absahen und lediglich dafür sorgten, dass jeder Ausbruchsversuch der Deutschen im Keim erstickt wurde. Beide Städte wurden bis zur Kapitulation der Deutschen im Mai 1945 von amerikanischen Kräften belagert.
L x B x H: 6,83 m x 3,05 m x 2,57 m Gewicht: 29,6 Tonnen Panzerung: 8 bis 57 mm Hauptbewaffnung: 1 × 76,2-mm-L52-Kanone M7 Sekundärbewaffnung: 1 x Browning M2 Antrieb: GMC 6046 6-71 Twin Diesel (420 PS) V-Max: 51 Km/h |
Jagdpanzer für die US-Panzerwaffe
Ende der 30er kam die Idee auf, eine eigene Panzerjägertruppe im US-Militär zu integrieren. Für die Umsetzung, die erst 1942 begann, verwendete man das Fahrgestell des M4. Als Kanone wurde die 76,2-mm-L52-Kanone ausgewählt. Nach einigen Änderungen am Turm, der nun oben offen gestaltet wurde, und an der Wanne, die abgeschrägte Panzerung erhielt, ging der M10 ab September 1942 in Produktion.
Schwacher Einsatz
Auf dem europäischen Kriegsschauplatz erkannte man schnell die Schwächen des M10 Wolverine. Die Kanone hatte Schwierigkeiten, die Panzerung der schweren Deutschen Panzer zu durchschlagen. Relativ schnell wurde das Nachfolgemodell, der M36 Jackson, eingesetzt. Bis zum Ende des Krieges kam man zudem zur Überzeugung, dass eine eigene Panzerjägertruppe nicht notwendig war. Folglich wurden die Jagdpanzer nun als Angriffsfahrzeug und als Infanterieunterstützung eingesetzt. Insgesamt wurden ca. 6.000 Einheiten des M10 produziert und auch an andere, verbündete Armeen ausgeliefert.